Schlagwort: lesen

  • Arno Schmidt, Fouque und einige seiner Zeitgenossen, Sitara und der Weg dorthin, Essays und Aufsätze. Bargfelder Ausgabe III.1–4

    Die dritte Kassette der Bargfelder Ausgabe enthält neben den beiden Monografien über Karl May und Friedrich de la Motte Fouqué die zahlreichen Essays, die Schmidt für Zeitungen verfasst hat. Letztere sind oft recht kurz gehalten, sprühen aber oft vor Witz, Ideen, aber auch vor Zorn darüber, wie miserabel seine Situation als Schriftsteller ist und was […]

  • Jules Verne, Die Eisphinx

    Jemals den Bericht des Arthur Gordon Pym gelesen? Wer sich da am Ende geärgert hat, dass Poe aufhört, wenn es besonders spannend wird, dem kann geholfen werden. Ein paar Autoren ließen es sich nicht nehmen, die Geschichte fortzuspinnen. Einer davon war Jules Verne mit der Eissphinx. Zugegeben, Verne erreicht nicht die Höhe Poes, aber um […]

  • Elio Schmitz, Italo Svevo. Meine alte, unglückliche Familie Schmitz. Elios Tagebuch und andere Zeugnisse

    Ein weiterer kleiner Band aus meiner Svevo-Sammlung, diesmal erzählt der Bruder von Ettore. Das Buch ist sicher kein Meilenstein in meiner Bibliothek, aber doch ein kleines und nicht einmal unwichtiges Puzzlestück zum Verständnis des Mannes, der sich Italo Svevo nannte

  • James Palmer, Der blutige weiße Baron

    Dieser Band war eine nette kleine Überraschung, als ich neulich in einer Bücherei war. Eigentlich mag ich die Andere Bibliothek ja nicht mehr so seit dem Weggang von Enzensberger. Aber in diesem Fall fand ich das Thema spannend genug, dass ich mal wieder zugreifen wollte. Es geht um das Leben des Freiherrn Roman Nikolaj Maximilian […]

  • Raoul Schrott, Tropen

    Als ich das erste Mal von Raoul Schrott hörte, dachte ich: Was für ein dämliches Pseudonym. Um dann natürlich erfahren zu müssen, dass der Mann tatsächlich so heißt. Begonnen habe ich mit seiner Erfindung der Poesie – und war begeistert. Ich halte ihn derzeit für einen der geistreichsten und im Wortsinne wortgewandtesten deutschsprachigen Lyriker. Er […]

  • Ben Schott, Schotts Sammelsurium

    Von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen stelle ich hier nur Bücher vor, die ich ganz gelesen habe. Schotts Sammesurium ist so eine Ausnahme. Ich habe, allerdings sehr sprunghaft, etliche Einträge konsumiert, aber sicherlich nicht alle gelesen. Zudem gehe ich davon aus, dass ich auch nicht alle lesen werde. Dennoch möchte ich die drei Bände zu den […]

  • Philip Roth, Der menschliche Makel

    Ein hochinteressantes Weihnachtsgeschenk war dieses Buch. Ich hatte bisher noch nichts von Roth gelesen und war daher sehr gespannt. Die Geschichte handelt von Coleman Silk, einem Mann, der sein Leben sehr früh auf einer gewaltigen Lüge aufgebaut hat (die ich hier natürlich nicht verraten werde), über die er letztlich irgendwie in mehreren Schritten stolpert. Eine […]

  • Umberto Eco, Der Friedhof in Prag

    Ja, nach langer Zeit gönnte ich mir endlich wieder einen Eco. Ich weiß gar nicht recht zu sagen, warum genau ich diesmal neugierig geworden war, nachdem ich vorher doch mal was von ihm stehenlassen konnte. Wie dem auch sei. Im Friedhof von Prag werkelt Eco eine teilweise wilde Geschichte um die Entstehung der Protokolle der […]

  • Yamamoto Tsunetomo, Hagakure

    Das moderne Denkmal für den Hagakure ist zweifellos Jarmuschs Film Ghostdog – den ich nebenbei aus verschiedenen Gründen sehr schätze. Vorher schon tingelte das Pseudolehrbuch, das eigentlich erst Regeln aufstellte, als die Zeit der so geregelten Samurai vorbei war, bereits seit ein paar Jahren durch Managerkurse. Ich will nicht sagen, dass es da hingehört, denn […]

  • Wolfgang Goethe, Die Leiden des jungen Werther

    Okay, okay,okay. Auch Klassiker wollen gelesen werden. Da darf der Werther natürlich nicht fehlen. Ja, ich habe ihn gelesen. Aber das ist zum Glück schon bald 20 Jahre her. Und ich muss sagen, zum Glück ist es so lange her. Denn der Werther – und da bin ich mir sehr sicher – macht eigentlich nur […]